Wasser – unser Lebenselixier

Wasser – unser Lebenselixier

Wasser - unser Lebenselixier

Das Wasser gehört zu unserem täglichen Leben dazu, es ist für uns lebensnotwendig, Hygienestandard und Luxusgut.

Im Wasserkreislauf geht kein Wasser verloren, allerdings sinkt der Süßwasseranteil. Der Anteil des Trinkwassers beträgt 0,3 %. Je weniger Wasser wir verschenken, umso mehr bleibt für uns übrig.

Unser Verbrauch und Umgang ist essentiell für uns, unsere Umwelt und unsere Nachfahren.

Um wieder ein Gespür für den Verbrauch von Wasser zu bekommen hier ein paar Beispiele.

Frischwasser

129 l pro Einwohner und Tag im Schnitt

129 l pro Einwohner und Tag im Schnitt

Frisches Wasser sparen…

 

1

Für mich persönlich der energieeffizienteste und wichtigste Punkt: Spülmaschine nutzen ist besser als per Hand 🙂

 

3

Wasserspararmaturen, Perlatoren oder Strahlregler einbauen, sie sind schon für wenig Geld zu haben. Tropfende Wasserhähne, Dichtungen und Schläuche reparieren (lassen).

Ein tropfender Wasserhahn verliert pro Stunde ca. 1 Liter Wasser, das sind im Jahr 12 volle Badewannen.

 

5

Laufendes Wasser beim Einseifen und Zähneputzen (Zahnputzbecher nutzen) abstellen.

… schützt unsere Wasservorräte

 

2

Toiletten mit der Ökotaste benutzten.

 

4

Wenn möglich, Regenwasser nutzen. Am besten abends gießen.

 

6

Nun der für mich unangenehmste Punkt:

Eine Badewanne verbraucht ca. 150-200 l Wasser, das ist wie 3-4 Mal duschen.

Abwasser

Die Bürger einer Stadt können verlangen, dass die Brunnen laufen und dass Wasser genug da sei; aber woher es zu nehmen, das ist des Rohrmeisters Sache.

Johann Wolfgang von Goethe

Im Wasserkreislauf geht kein Wasser verloren, allerdings sinkt der Süßwasseranteil. Der Anteil des Trinkwassers beträgt 0,3 %. Je weniger Wasser wir verschenken, umso mehr bleibt für uns übrig.

Der Wasserverbrauch in Deutschland geht von 144 l (1991), die eine Person am Tag verbraucht auf  129 l zurück. Wir Deutschen sind sehr gut im Wasser sparen.

Wenn es um das Thema Wasser sparen geht, wird immer wieder aus den unterschiedlichsten Medien zitiert. Das Wasser sparen lohnt sich nicht bzw. ist übertrieben,  denn in Großstädten wird schon so viel Wasser gespart, dass die Abwasserkanäle verstopfen und separat gespült werden müssen.

Wie Goethe schon sagte, überlasst das Spülen den Wassermeistern und spart weiter 🙂

Reinigungsenergie sparen …

 

1

Waschmittel, Shampoo und Duschgel in flüssiger Form lässt sich nicht auf natürliche Weise trennen. Der Trennprozess ist energieintensiver als der von Pulver oder Stückseife.

… Verunreinigung vermeiden

 

2

Biolebensmittel verwenden.

Bei pflanzlichen Lebensmitteln wird hier auf Pestizide verzichtet, die meistens mit ins Grundwasser gelangen.

Bei tierischen Lebensmitteln wird auf die Gabe von pharmazeutischen Medikamenten verzichtet, diese landet dann nicht bei uns im Trinkwasser.

3

Keine Essensreste, Taschentücher, Zewas, OBs, Windeln, Binden in die Toilette werfen. Damit beim Abwaschen oder Duschen keine kleinen Reste ins Abwasser gelangen, helfen kleine Abflusssiebe.

Fette sind unbedingt stehen zu lassen, zu kühlen, so dass sie hart werden, um sie dann z.B. mit einem Zewa zu entfernen.

Auch Haare sind sehr schwer aus dem Wasser zu entfernen.

4

Unnötige Medikamente vermeiden

Je weniger unnötige Medikamente wir zu uns nehmen, desto weniger Medikamente trinken wir mit. Denn nicht alle Medikamente können aus dem Wasser gereinigt werden.

In Oberfranken kann sich eine Fischart nicht vermehren, da die weiblichen Fische auf die Antibabypille reagieren. Die Spuren von der Pille landen durch den Menschen und dessen Urin im Wasser.